Ganzheitlich Reiten und Urlaub in der ländlichen, geschichtsreichen Aar-Region zwischen Limes, Ritterburgen und Fachwerkhäusern
Grafik mit Pfeilen die die dynamischen Abläufe bei Reiter und Pferd darstellen
Tinker steigt über ein hohes natürliches Hindernis
Reitergruppe vor einem Lahnhintergrund
Juniorpass Eins - erste Reiterfahrungen
Aufsteigeübungen am Holzpferd
Kleine Grafik mit zwei Wanderreitern
Kleine Grafik mit der symbolhaften Darstellung eines Bettes und eines Frˆºhstˆºcks
Kleine Grafik mit zwei Reitern
Kinder und Pony
VFD Kurse
Kleine Grafik mit VFD-Logo
Kleine Grafik mit Pfeilen die die dynamischen Abläufe bei Reiter und Pferd darstellen
Kleine Grafik mit zwei Wanderreitern
Silke Dehe
ReferentIn:



Silke Dehe
  • Kurzprofil:
    • 1999, FN Rittführerin
    • 1999, VFD-Wanderreiter, Mitglied der Johanniter Sanitätsreiterstaffel
    • 2000, FN Wanderreitabzeichen I und II
    • 2001, Dipl. Biologin,
    • 2001, VFD-Wanderrittführer, VFD-übungsleiter Gelände
      (Ausbilderqualifikation für Gelände- und Wanderreiter, Ritt- und Wanderrittführer)
    • 2003, VFD-Prüferin (Gelände- und Wanderreiter, Ritt- und Wanderrittführer)
    • 2004, VFD-Prüferin Jungpferdeausbildung I und II
    • 2004, Berechtigung zur Durchführung von VFD-übungsleiterlehrgängen nach ARPO


    • Ohne Sattel auf einem Pferd sorglos durch die Landschaft reiten ... das war stets mein Wunschtraum. Doch bis ich zu diesem unvergleichlichen Naturerlebnis mit einem Pferd als Weggefährte kam, mußten viele Hürden genommen werden. Am Anfang stand das Erlernen des Gleichgewichts im Sattel - wie vor 20 Jahren allerorts üblich auf einem Warmblüter in einer staubigen Reithalle. Das Reiten stand im Vordergrund, der sonstige Umgang mit dem Pferd war unerwünscht und Bedürfnisse des Pferdes gab es nicht.

      Auf einem Ponyhof arbeitend durfte ich die kleineren „Pferde” kennenlernen - die für viele Reiter damals (wie mancherorts auch noch heute) nicht zu den richtigen Pferden zählen. Hier war die Pferdehaltung von Geldknappheit geprägt - improvisiert, wo möglich, waren Tierarzt und Schmied unwillkommene Geldausgaben, die an den Rand der Existenz bringen konnten.

      Und die Pferde waren pfiffig - da keine Hilfszügel oder Hebelgebisse vorhanden waren, wurden von uns als Mittel zum Durchsetzen Geschicklichkeit und Köpfchen erwartet. Das Reiten war stets sekundär - die Versorgung der Pferde und der Umgang standen im Vordergrund und die Pferde hatten Raum, ihre Bedürfnisse zu zeigen und davon einen Teil auch auszuleben.

      Nach einigen Jahren durfte ich endlich ein erstes Pferd mein eigen nennen. Nach einer Odyssee durch die Welt der Pferdekrankheiten, die der Wallach größtenteils vom Pferdehändler mitbrachte, folgten ein paar harte Jahre des gegenseitigen Anpassens, Ausprobierens und Lernens an Erfolg und Mißerfolg - bis der erste unbeschwerte Ritt - auch ohne Sattel und Trense - im Gelände möglich war.

      Die Wirklichkeit zum Traum hatte 10 Jahre gedauert - und noch einmal 10 Jahre sollte es dauern, bis ich die Möglichkeit haben sollte, Pferde artgerecht zu halten, selbst zu versorgen, aufwachsen zu sehen und für das verschleißfreie Reiten im Gelände vorzubereiten.

      Weil mein Traum vom sorglosen Reiten durch die Landschaft erreicht scheint, habe ich heute einen neuen Traum: anderen Leidensgenossen (Reitern wie Pferden) den langen Umweg zu ersparen, den meine Vierbeiner und ich nehmen mußten, weil ein anderer Weg nicht zu finden war.

      Ich möchte dazu beitragen, daß Aufgeschlossene möglichst viel über die Bedürfnisse ihrer Tiere erfahren, damit sie - trotz Nutzung - gesund und munter alt werden können. Darüber hinaus habe ich das Ziel, Verbündete zu schaffen, die die gleichen Träume haben und als menschen-, tier- und naturliebende als auch naturschonende Landschaftsgenießer mit dazu beitragen können, daß wir auch im nächsten Jahrtausend mit unserem Freizeitpartner Pferd in Wald und Flur willkommene Gäste sind.